Eine Arbeitsfuge entsteht dort, wo Betonierarbeiten unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.
Sie bildet damit einen Übergang zwischen zwei zeitlich getrennt hergestellten Betonabschnitten.
Was ist eine Arbeitsfuge?
Eine Arbeitsfuge entsteht dort, wo Betonierarbeiten unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.
Sie bildet damit einen Übergang zwischen zwei zeitlich getrennt hergestellten Betonabschnitten.
Grössere Betonbauteile können häufig nicht in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden.
Bauablauf, Bauteilgrösse oder andere technische Gründe können eine Unterbrechung der Betonierarbeiten erforderlich machen.
Am Übergang entsteht eine Arbeitsfuge.
Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Arbeitsfuge ist grundsätzlich Bestandteil der Konstruktion.
Bei wasserbeanspruchten Bauteilen muss jedoch besonders auf die Abdichtung dieses Übergangs geachtet werden.
Ist eine vorhandene Fugenabdichtung beschädigt beziehungsweise nicht ausreichend wirksam, kann die Fuge einen möglichen Wasserweg darstellen.
Das ist insbesondere bei erdberührten Betonbauteilen relevant.
Abhängig von Konstruktion und Wasserbelastung können Injektionsverfahren oder zusätzliche Fugenabdichtungen eingesetzt werden.
Teilweise werden verschiedene Verfahren miteinander kombiniert.
Eine Arbeitsfuge entsteht durch den Bauablauf.
Eine Dehnungs- beziehungsweise Bewegungsfuge wird dagegen gezielt angeordnet, um Bewegungen zwischen Bauteilen aufnehmen zu können.
renesco Bautenschutz führt Fugensanierungen und Injektionsarbeiten an bestehenden Bauwerken aus. Fugensanierungen gehören auch zu den dokumentierten Arbeiten an realisierten Sanierungsprojekten.